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Der Immobilienmarkt wandelt sich stetig.
Erfahren Sie mehr über die Entwicklung der Branche – Ihre Möglichkeiten & Chancen.

Die Immobilienbranche ist wie kaum eine andere sehr eng mit dem Leben der Menschen verbunden. Freuen Sie sich über interessante und wissenswerte lokale wie nationale Themen, über die wir Sie an dieser Stelle aktuell informieren wollen.
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Studie zum Baukindergeld: Junge Familien werden bei der Immobilienfinanzierung deutlich entlastet

Das Baukindergeld hat das Potenzial, junge Familien beim Eigentumserwerb finanziell deutlich zu entlasten. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die der IVD beim Center for Real Estate Studies (CRES) in Auftrag gegeben hat.

Die Studie hat untersucht, inwieweit das Baukindergeld (1.200 Euro je Kind pro Jahr mit zehn Jahren Laufzeit) Familien beim Erwerb von Wohneigentum hinsichtlich der Tilgung ihrer Immobiliendarlehen entlasten kann. Das Ergebnis: Die Förderung in Berlin, Hamburg, Leipzig, Nürnberg und Krefeld kann zu fast durchweg zweistelligen Entlastungen des Haushaltseinkommens führen. Eine Ersparnis von 5 bis 63 Prozent bei der Finanzierung der eigenen vier Wände ist möglich.

Die Entlastung durch das Baukindergeld liegt in allen untersuchten Städten bei Familien mit einem Kind zwischen 2,2 und 7,7 Prozent. Je weiterem Kind vervielfacht sich der entsprechende Satz. Die Studie zeigt, dass in allen untersuchten Städten Wohneigentum in Stadtteilen erschwinglicher ist, die entweder in geringer Entfernung zu den Stadtzentren befinden oder, wie im Fall von Krefeld, sogar im Stadtzentrum.

Wichtige Eckdaten zum Baukindergeld:

1. Förderhöhe: 1.200 € pro Kind und Jahr

2. Förderlaufzeit: 10 Jahre

3. Grund-Voraussetzungen:

  • nur für Familien mit mindestens einem Kind (nach oben hin offen) und für Alleinerziehende mit Kind(ern)
  • nur für selbst genutzte Immobilien
  • nur für den Ersterwerb eines Eigenheims, sei es Neubau oder Bestand
  • nur für Häuser oder Neubauten, die nach dem 1. Januar 2018 erworben wurden

4. Kinder: Bei Antragstellung dürfen Kinder noch nicht volljährig sein, müssen im selben Haushalt leben, es muss ein Kindergeldanspruch bestehen (bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres)

5. Einkommen: Max. 75.000 Euro zu versteuerndes Einkommen plus 15.000 Euro pro Kind

6. Antragszeitraum und Antragsstellung: Anträge können rückwirkend ab 1. Januar 2018 gestellt werden. Das Förderprogramm endet am 31. Dezember 2020. Die Anträge können voraussichtlich ab September 2018 bei der KfW gestellt werden.

Vollständige Studie herunterladen: 2018-07-Studie-Baukindergeld.pdf

Quelle: IVD – Pressemitteilung „Studie zum Baukindergeld 2018“

Wohin geht die Reise?

Die Front des ungebrochenen Anstiegs der Immobilienpreise sowie der stetig steigenden Anzahl an verkauften Grundstücken bröckelt. Es wird von Seitwärtsbewegung gesprochen, von leichtem Anstieg in bestimmten Geschäftsfeldern aber auch von Rückgang. Und das, trotz eines ungebrochenen Kaufwillens privater und institutioneller Anleger bei einem weiterhin niedrigen Zinsniveau. Im Grundstücksmarktbericht des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation 2017 ist zu lesen, dass die Anzahl der Erwerbsvorgänge aller Teilmärkte in Sachsen-Anhalt von 2015 zu 2016 um 31,7% zurückgegangen ist, bei einer Steigerung von gerade einmal 0,6%.

Die Käufer sind nicht mehr bereit, jeden geforderten Kaufpreis zu zahlen und die Banken halten sich bei der Finanzierung, insbesondere im privaten Bereich, zurück. Die von den Banken ermittelten Beleihungswerte weichen immer mehr von den geforderten Preisen ab. Das hat zur Folge, dass tendenziell die Höhe des einzusetzenden Eigenkapitals ansteigt. Und wer dieses nicht aufbringen kann, bekommt keine Finanzierung.

Im Anlagebereich sind Gewinnmitnahmen zu beobachten, das heißt es werden Mehrfamilienhäuser sowie Wohn- und Geschäftshäuser gezielt verkauft. Verkauft wird zu einem Preis, bei dem kaum noch eine Rendite zu erwirtschaften ist. Die marginal noch zu erwartenden Preisanstiege – so die Verkäufer – werden von den in Kürze anstehenden Investitionen zur Werterhaltung „aufgefressen“, weil die durchgreifende Sanierung des Objektes beispielsweise bereits 20 Jahre zurück liegt. In vielen dieser Fälle erfolgt eine Wiederanlage des Geldes in noch nicht überhitzte Standorte. Das sind beispielsweise kleinere Ortschaften am Rande von Großstädten. Wobei auch hier – bezogen auf die 15 größten Städte Deutschlands – das Potential weitestgehend ausgeschöpft ist. Das ist (noch) nicht der Fall im Umland von Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern. Halle gehört dazu. Über allem schwebt ein zu erwartender Zinsanstieg, der – darüber sind sich alle Marktteilnehmer einig – zu einer Normalisierung, sprich Rückgang, der Verkaufspreise führen wird.

Wohin nun die Reise bei Ihnen geht, darüber müssen Sie selbst entscheiden.

Mehr denn je ist beim Kauf und Verkauf von Immobilien – im Anlagebereich ganz besonders – professionelle Beratung erforderlich. Diese bietet mein Unternehmen seit 26 Jahren an, gern auch Ihnen.

Hansjörg Bartsch

Neues über den Immobilienmarkt in Halle und den Saalekreis

Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich nicht verändert. Insbesondere hat die Niedrigzinspolitik Bestand. Die Situation hat sich eher verschärft. Im Ergebnis sind anhaltend steigende Preise auf dem Immobilienmarkt zu verzeichnen.

Neu ist allerdings, dass der Preisanstieg von Baugrundstücken auch im Saalekreis angekommen ist. Das trifft auf 120 Bodenrichtwertzonen zu. Nachzulesen im aktuellen Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses der Stadt Halle.

Die Grundstückspreise in Halle haben mittlerweile ein Niveau erreicht, dass sich viele, vor allem junge Familien, nicht mehr leisten können oder leisten wollen.
So hat die Bautätigkeit im Saalekreis deutlich zugenommen.

Kann man aufgrund dieser Tatsachen von einer Immobilienblase sprechen?
Vielleicht von einem Bläschen aber keinesfalls von einer Blase.
Man muss bedenken, dass der Immobilienmarkt, wie Märkte überhaupt, sich zyklisch entwickeln, das heißt es gibt keine Einbahnstraße, die Preise steigen und sinken.
Wir haben heute, meines Erachtens, eine Situation ähnlich wie in den 1990er Jahren.
Damals wurden für Eigentumswohnungen in Halle Preise von bis zu 4.000,00 DM/m² (entspricht rund 2.000,00 €/m²) bezahlt. Der Verkauf dieser Wohnungen heute ist in den meisten Fällen nicht kostendeckend. Es muss ein Verlust hingenommen werden.

So stellt sich die Frage: “Wieviel Wert werden Wohnungen für die heute in einer hochpreisigen Phase bis zu 3.000,00 €/m² bezahlt werden in 10 bis 20 Jahren haben?“

Gegen eine Immobilienblase spricht die Tatsache, dass es trotz anhaltend niedriger Zinsen keine übermäßige Kreditvergabe für Wohnimmobilien gibt.
Zudem wurde im März vergangenen Jahres eine Wohnimmobilienkreditlinie beschlossen, die viele ältere Menschen aber auch junge Familien faktisch vom Immobilienerwerb ausschließt.

Brauchen wir eine solche Bremse?
Vor dem Hintergrund, dass die Eigentumsquote in Deutschland im Vergleich mit den europäischen Ländern die zweitniedrigste ist, sie beträgt lediglich 45%, eindeutig nein.
Ich halte es für angebracht, dass gerade in der Niedrigzinsphase der Staat sich einbringt und die Schaffung von Wohneigentum fördert.
Es gibt keine sichere Altersvorsorge als das eigene Haus oder die eigene Wohnung.

Hansjörg Bartsch

SPD will Bestellerprinzip für Kaufimmobilien einführen

Am letzten Wochenende hat die SPD ihr Wahlprogramm beschlossen. Teil des Programms ist die Einführung des „Bestellerprinzips“ für Kaufimmobilien:

„(…) Zusätzliche Belastungen beim Kauf werden wir reduzieren, indem wir das Prinzip „Wer bestellt, bezahlt“ auch für Maklerkosten beim Kauf von Wohneigentum einführen und weitere Nebenkosten senken.“

Danach würde der Verkäufer grundsätzlich die Maklerkosten zu tragen haben. „Es ist ein Irrweg zu glauben, dass ein Bestellerprinzip bei Kaufimmobilien der entscheidende Hebel für eine Senkung der Kaufnebenkosten ist“ kommentiert der Präsident des Immobilienverbandes IVD, Jürgen Michael Schick. Der IVD ist gegen ein Bestellerprinzip beim Kauf per Gesetz.

Quelle: Pressemitteilung IVD, 26.06.2017

Der Immobilienmarkt – das unbekannte Wesen

In Zeiten boomender Immobilienmärkte ist alles ganz einfach. Der private Verkauf von Grundstücken und Häusern ist kein Problem. Wozu brauche ich noch einen Makler? Gerade in diesen Zeiten brauchen Sie einen Makler Ihres Vertrauens! Warum?
Weil der Markt sich so differenziert entwickelt, dass er für den Laien nicht mehr durchschaubar ist und Preise, die Ihre Nachbarn vor einem halben bis einem Jahr beim Verkauf erzielt haben, heute schon nicht mehr stimmen. Der heutige Immobilienmarkt ist nur von Profis durchschaubar. Viele der privaten Marktteilnehmer verwechseln beim privaten Verkauf ihrer Immobilie „leicht“ mit „Leichtfertigkeit“ und verschenken viel Geld!
Unsere jüngsten Erfahrungen: Ein oder mehrere Eigentümer verkaufen ein Mehrfamilienhaus. Käufer ist eine Aktiengesellschaft. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Sie diesen Profis gewachsen sind. In keinem der uns bekannten Fälle wurde der höchstmögliche Verkaufspreis erzielt. Im schlimmsten Fall handelt es sich bei dem Käufer um einen Grundstückshändler, der innerhalb eines halben Jahres das Grundstück mit einem Gewinn von 20 – 30 % weiter verkauft hat. Wir kennen die Käufer, an die dieser Händler verkauft hat!

Wir meinen:
Der private Verkauf von Mehrfamilienhäusern, sowie Wohn- und Geschäftshäusern ohne Makler Ihres Vertrauens bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit – Geld verschenkt. Das trifft auch auf den scheinbar einfacheren Markt der Einfamilienhäuser zu. Wir haben in diesem Jahr von privaten Anbietern Aufträge erhalten, nachdem der private Verkauf gescheitert war. Durch unsere Tätigkeit wurde im Verkauf meist ein höherer Betrag erzielt, als zuvor privat verhandelt wurde. Glück gehabt!
Setzen Sie nicht auf Glück, sondern gleich auf einen Profi an Ihrer Seite. Die Provision zahlt in diesem Fall, wenn wir für Sie tätig werden, allein der Käufer. Das Bestellerprinzip gilt nur bei Vermietung von Wohnungen. Nur hier beauftragt und zahlt der Eigentümer der Wohnung den Makler. Das ist vielen Marktteilnehmern nicht bewusst.

Neues Mietrecht ab 1. Mai 2015

Sanierung
Bei einer „energetischen Sanierung“ können Mieter in den ersten drei Monaten die Miete nicht mehr mindern. Wenn der Vermieter also die Hausfassade dämmen oder neue Fenster oder Heizungen einbauen lässt, muss der Mieter Lärm und Schmutz ertragen.

Räumung
Auch bei der Räumung der Wohnung gibt es für Vermieter Vorteile: Wird vor Gericht wegen nicht gezahlter Miete auf Räumung der Wohnung geklagt, muss der Mieter während des Prozesses die ausstehende Miete auf einem Sonderkonto hinterlegen. Ist das nicht möglich, darf der Vermieter die Wohnung im Eilverfahren räumen lassen.

Eigenbedarf
Wird ein Mietshaus in Eigentumswohnungen umgewandelt, so gilt wie bisher ein Kündigungsschutz für die Mieter von drei Jahren. In den einzelnen Bundesländern kann diese Frist sogar auf bis zu zehn Jahren verlängert werden. Diese Sperrfrist gilt jetzt auch, wenn mehrere Eigentümer das Haus kaufen und die Gesellschafter an einzelnen Wohnungen des Hauses Eigenbedarf geltend machen.

Kappungsgrenze
Mieter in teuren Großstädten können etwas aufatmen: Der Vermieter darf die Miete innerhalb von drei Jahren um 15 Prozent erhöhen. Bislang konnte er um 20 Prozent erhöhen. Außerdem darf die Mieterhöhung die ortsübliche Vergleichsmiete nicht übersteigen. Das gilt aber nicht für alle Städte und Gemeinden: Die Bundesländer müssen selber festlegen, in welchen Gegenden die neue Kappungsgrenze eingeführt werden soll.

 

 

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